Dritter Healthcare Hackathon stellt neue IT-Konzepte vor

Interdisziplinäre Zusammenarbeit für eine verbesserte digitale Gesundheitsversorgung: Die Universitätsmedizin Mainz hat neue Lösungskonzepte für Pflege, Ärzte und Patienten ausgezeichnet.

von
Anna
Engberg

Ende Juni hat in Mainz der inzwischen dritte Healthcare Hackathon an der Universitätsmedizin Mainz stattgefunden, über den die Mainzer Universitätsmedizin in einer Pressemitteilung berichtete.

In interdisziplinären Arbeitsgruppen erarbeiteten die rund 400 Teilnehmer sowohl online als auch vor Ort innovative, digitale Lösungskonzepte, welche die medizinische Lehre und Forschung, die Patientenversorgung, aber auch den Arbeitsalltag von Ärzten und Pflegenden verbessern und vereinfachen sollen.

DER HINTERGRUND

Den ersten Preis gewann ein Team aus klinischen Mitarbeitern der Universitätsmedizin Mainz sowie Vertretern des Personalrats und der Gewerkschaft ver.di, das gemeinsam das Konzept für ein System nebst App zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung und Mitfahrorganisation in der Pflege entwickelt hat.

Die Arbeitsgruppe erhielt ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro als Anschubfinanzierung und wird damit die klinische Arbeitswelt der Zukunft nach den Prinzipien Nachhaltigkeit, Flexibilität und Mobilität mitgestalten.

Am Healthcare Hackathon nahmen u.a. der health innovation hub (hih) des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), elf deutsche Unikliniken, weitere regionale Krankenhäuser und Hochschulen, die Landeshauptstadt Mainz, ver.di, IBM, Telekom und Siemens Healthineers, aber auch Biotech-Startups und Krankenkassen teil.

Weitere Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit

  • der Entwicklung eines Biotech-Standorts rund um die Unimedizin Mainz mittels 3D-Druck
  • einem App-basierten Smart-Monitoring-Verfahren für Epilepsie-Patienten
  • dem Einsatz von Augmented Reality in der Notfallmedizin
  • Virtual Reality Schulungen in der Anästhesiologie
  • Einem Vorauswahlsystem für die digitale Urtikaria-Sprechstunde zur Anmeldung in der Haut- und Poliklinik der Unimedizin Mainz


WAS GESAGT WURDE

Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, erklärte: „Beim Healthcare Hackathon wurden konkrete Lösungen für die Medizin von morgen gesucht und gefunden. Wir sind stolz darauf, dass wir bereits zum dritten Mal Gastgeber für dieses erfolgreiche Arbeitsforum gewesen sind.“

Der Privatdozent Dr. Christian Elsner, Kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz und Initiator für die Ausrichtung des Healthcare Hackathons in Mainz, resümierte: „Es war auch in diesem Jahr spannend zu beobachten, wie die fachliche Durchmischung der Gruppen die Teilnehmenden gegenseitig befruchtet und zu herausragenden Ergebnissen geführt hat.

Der Mainzer Healthcare Hackathon habe sich zu einem etablierten Format in Deutschland entwickelt, betonte Elser.

Weitere Informationen finden Sie HIER

Auch für Sie interessant

Your search returned no results.