Wild Card: 3 Mio. Euro für digitale Innovationen

EIT Health hat im Wild Card Programm zwei Innovationsteams aus Deutschland und Spanien ausgewählt: Die Finalisten werden digitale Innovationen bei der Behandlung von Parkinson und Krebs der Gebärmutterschleimhaut vorantreiben.

Der von der EU unterstützte Gesundheitsinnovator EIT Health hat Anfang Februar bekannt gegeben, dass im Zuge des Wild-Card-Programms 2020 zwei Innovationsteams unterstützt werden sollen – MiMARK aus Spanien und Orbit Health aus Deutschland.

EIT Health ist ein Partner des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie und wird die beiden Teams über zwei Jahre mit jeweils bis zu 1,5 Mio. Euro unterstützen.

Neben der finanziellen Unterstützung bietet EIT Health Mentoring und Coaching sowie Zugang zu seinem Netzwerk in ganz Europa.

WARUM DIES WICHTIG IST

Das EIT Health Wild-Card-Programm baut Life-Science-Unternehmen auf, um neue Wege im Gesundheitswesen zu beschreiten, indem es den Status Quo in Bereichen mit unerfülltem Bedarf in Frage stellt.

Ausgehend von zwei, seitens EIT Health gestellten Herausforderungen lädt das jährliche Wild-Card-Programm Innovatoren aus ganz Europa ein, Ideen einzusenden. Erfolgreiche Teilnehmer stellen ihre Lösung einer Gruppe von führenden Branchenexperten vor, um sich einen Platz im Finale zu sichern. Im Finale müssen sie EIT Health überzeugen, in sie zu investieren und ihr Unternehmen zu integrieren sowie ihre Lösung auf den Markt zu bringen.

MiMARK aus Barcelona, wird sich auf die Verbesserung der Genauigkeit und Effizienz der Diagnostik von Endometriumkarzinomen konzentrieren, der laut dem World Cancer Research Fund die sechsthäufigste Krebsart bei Frauen ist. Die Früherkennung der Krankheit ist mit einem erhöhten Überlebensrate verbunden. Derzeit wird jedoch rund ein Drittel der Patientinneen mit Endometriumkarzinom erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Durch die Verbesserung der für die Diagnose eines Endometriumkarzinoms verfügbaren Technologie möchte MiMARK die Geschwindigkeit und Genauigkeit verbessern, mit der Frauen diagnostiziert und behandelt werden können.

Orbit Health aus München wird sich auf die Entwicklung einer KI-Lösung konzentrieren, mit der die Behandlung der Parkinson-Krankheit personalisiert werden kann. Parkinson ist nach Alzheimer die häufigste neurodegenerative Erkrankung und betrifft schätzungsweise 1,2 Mio. Menschen in Europa. Mit Hilfe von Technologie, die in die klinische Praxis integriert werden kann, möchte das Unternehmen die Art und Weise analysieren, wie die jeweilige Behandlung bei einzelnen Patienten wirkt. Dies ermöglicht es Ärzten, ein Behandlungsschema zu verschreiben, um die Symptome bestmöglich zu kontrollieren und die Lebensqualität von Patienten mit der Parkinson-Krankheit zu verbessern.

DER GRÖSSERE KONTEXT

Im Juli 2020 brachte das Health-Wild-Card-Programm des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie (EIT) 45 Teilnehmer zusammen, um Lösungen im Bereich der Frauengesundheit und digitalen Therapien zu finden, bei denen noch viel Nachholbedarf besteht.

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Um den vollständigen Artikel im englischen Original zu lesen, klicken Sie bitte HIER.


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Dies ist eine Übersetzung eines englischsprachigen Artikels von Sara Mageit, erschienen auf MobiHealthNews.

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