In 3 Monaten zum EU-Impfstoffzertifikat

Die technischen Arbeiten zum interoperablen Impfstoffzertifikat der EU sollen innerhalb von drei Monaten abgeschlossen werden. Der Europäische Rat betont die Bedeutung eines gemeinsamen Ansatzes.

von
Tammy
Lovell

Die technischen Arbeiten zur Entwicklung eines interoperablen EU-weiten Impfstoffzertifikats sollen innerhalb von drei Monaten abgeschlossen sein.

Die Staats- und Regierungschefs der EU trafen sich letzte Woche per Videokonferenz, um das Thema auf der Tagung des Europäischen Rates zu besprechen.

Der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, bestätigte, dass es einen „gemeinsamen europäischen Ansatz“ geben würde, um sicherzustellen, dass Impfstoffzertifikate (auch als Impfpässe bezeichnet) interoperabel seien.

Das Zertifikat werde nicht nur Impfdaten enthalten, sondern auch andere Informationen, die auf eine Immunität gegen COVID-19 hinweisen könnten, wie z.B. PCR- oder Antigen-Schnelltestergebnisse.

Michel merkte an, der Rat müsse sich auch darauf einigen, wofür das Zertifikat verwendet werden könne, und sich mit Bedenken hinsichtlich der Diskriminierung von nicht geimpften Personen befassen.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula Von Der Leyen, bestätigte, dass der Datensatz für das Zertifikat bereits definiert worden sei.

„Es ist ein Mindestdatensatz. Die vertraulichen Gesundheitsdaten bleiben in den Mitgliedstaaten. Es ist nur eine Frage, ob die Person geimpft ist oder ob die Person einen negativen PCR-Test oder Antikörper hatte, weil sie sich von COVID erholt hat “, merkte sie an.

Von Der Leyen betonte die Bedeutung einer EU-weiten Lösung, um zu verhindern, dass private Unternehmen die Lücke füllen, und behauptete, Google und Apple hätten sich bereits mit Lösungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gewandt. Dies wurde später in einer Erklärung der WHO bestritten.

Anfang dieses Monats veröffentlichte die WHO ein vorläufiges Positionspapier, in dem sie sich angesichts „bedenklicher Unwägbarkeiten hinsichtlich der Wirksamkeit der Impfung bei der Reduzierung der Übertragung“ und der begrenzten Verfügbarkeit von Impfstoffen gegen Impfpässe aussprach.

WARUM DIES WICHTIG IST

Die Einführung eines EU-weiten Impfpasses ist eine umstrittene Angelegenheit. Länder wie Griechenland, Portugal und Spanien befürworteten eine solche Maßnahme, während andere, darunter Frankreich und Deutschland, Bedenken wegen Diskriminierung und rechtliche Hürden geäußert haben.

DER GRÖSSERE KONTEXT

In der Zwischenzeit hat der Technologie-Riese IBM eine Blockchain-Lösung namens Digital Health Pass entwickelt, die es Organisationen ermöglicht, die Gesundheitsdaten der Bürger zu verifizieren.

Darüber hinaus hat sich eine Koalition von Gesundheits- und Technologiekonzernen, darunter Microsoft, Oracle und Salesforce, zur Vaccination Credential Initiative zusammengeschlossen, um eine international anerkannte digitale Gesundheitskarte zu erstellen, auf der COVID-19-Informationen wie Testergebnisse oder Impfdaten gespeichert werden können.

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Dies ist eine Übersetzung eines englischsprachigen Artikels von Tammy Lovell, erschienen auf Healthcare IT News.

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