Contact Tracing soll für Wearables verfügbar werden

Mehrere Unternehmen arbeiten jetzt gemeinsam am Einsatz von Systemen zur Bluetooth-Benachrichtigung jenseits des Smartphones.

von
Tammy
Lovell

Derzeit wird an einer Lösung gearbeitet, um Contact-Tracing-Technologien für COVID-19 auch auf Wearables nutzen zu können.

Mehr als 130 Mitgliedsunternehmen der Bluetooth Special Interest Group (SIG) haben sich zu einer Arbeitsgruppe zusammengeschlossen und arbeiten an einem standardisierten System, um das derzeit nur für Smartphones verfügbare Exposure Notification System (ENS) auch für Wearables nutzbar zu machen und dabei größtmöglichen Datenschutz und Sicherheit zu gewährleisten.

Die Arbeitsgruppe ist zudem ein zentrales Forum, in dem unter anderem diskutiert wird, wie die Bluetooth-Technologie effektiv zu einer langsameren Verbreitung von COVID-19 und anderen Infektionskrankheiten beitragen kann.

Durch die Ausweitung des ENS auf Wearables wie etwa Armbänder könnte die Technologie auch Bevölkerungsgruppen erreichen, in denen Smartphones eher weniger genutzt werden, wie etwa Kinder im Grundschulalter oder ältere Erwachsene, die in Pflegeeinrichtungen leben.

Ein erster Entwurf der Spezifikation soll in den nächsten Monaten veröffentlicht und überprüft werden.

WARUM DIES WICHTIG IST

Alle bisher genutzten, öffentlichen ENS nutzen die bereits in Smartphones integrierte Bluetooth-Technologie, um Menschen zu benachrichtigen, die Kontakt mit Personen hatten, die später positiv auf COVID-19 getestet wurden. Smartphones sind jedoch nicht dazu geeignet, alle Bevölkerungsgruppen abzudecken, weshalb Wearables eine Alternative darstellen könnten.

DER GRÖSSERE KONTEXT

Gesundheitsbehörden auf der ganzen Welt nutzen ENS für Contact-Tracing-Bemühungen. Das gemeinsam von Google und Apple entwickelte System wird derzeit in Apps von mindestens 16 Ländern genutzt, darunter Österreich, Deutschland, die Schweiz und neuerdings auch England.

Die Technologie wurde jedoch aus datenschutzrechtlicher Sicht kritisiert: So berichtete etwa die New York Times, dass die App weiterhin Standortdaten auf Android-Smartphones sammelte, obwohl die Technologieriesen, die hinter der Entwicklung steckten, dies dementierten.

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Dies ist eine Übersetzung eines englischsprachigen Artikels von Tammy Lovell, erschienen auf MobiHealthNews.

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