Deutsches Gesundheitsministerium beginnt digitale Reifeprüfung mit HIMSS und Partnern

Das DigitalRadar-Projekt misst die Auswirkungen der Bundesmittel auf die Digitalisierung der Krankenhäuser.

Das deutsche Bundesgesundheitsministerium hat das DigitalRadar-Konsortium in Zusammenarbeit mit HIMSS beauftragt, den Digitalisierungsgrad von Krankenhäusern zu messen. 

HIMSS wird bei der Umsetzung des Projekts mit Forschungs- und Beratungspartnern zusammenarbeiten, um das Projekt umzusetzen – darunter das Institut für Angewandte Versorgungsforschung (inav), die Krankenhausberatung Lohfert & Lohfert und das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI).

Geleitet wird die Initiative von Prof. Dr. Sylvia Thun von der Charité Universitätsmedizin und von Prof. Dr. Alexander Geissler von der Medizinischen Fakultät der Universität St. Gallen.

WARUM DIES WICHTIG IST

Dieser Schritt folgt auf eine Investition durch Bund und Länder von bis zu 4,3 Mrd. Euro in die digitale Infrastruktur der 1.800 Krankenhäuser des Landes.

Das DigitalRadar-Konsortium wird in drei Phasen arbeiten, um auf dieser Zusammenarbeit aufzubauen.

In der ersten Phase entwickelt das DigitalRadar-Konsortium ein standardisiertes Bewertungs- und Online-Bewertungstool entsprechend den Förderdimensionen des Krankenhauszukunftsfonds. Das maßgeschneiderte, deutsche Modell basiert auf national und international etablierten Reifegradmodellen und auf der Erfahrung von HIMSS bei der Bewertung des digitalen Reifegrades von 65.000 Gesundheitsorganisationen weltweit. 

In der zweiten Phase wird das Konsortium in zwei Runden strukturierter Selbstbewertungen in den Jahren 2021 und 2023 den Reifegrad von Krankenhäusern evaluieren.

Abschließend wird dem Bundesgesundheitsministerium eine Längsschnittstudie und eine wissenschaftliche Bewertung zu den Auswirkungen des Investitionsprogramms auf die Digitalisierung der Krankenhäuser vorgelegt. 

DER GRÖSSERE KONTEXT

HIMSS hat in den letzten Jahren mit dem Reifegradmodell EMRAM den digitalen Reifegrad von mehr als 500 deutschen Krankenhäusern bewertet.

WAS GESAGT WURDE

Prof. Dr. Sylvia Thun, Projektleiterin bei DigitalRadar, sagte: „DigitalRadar nimmt Bezug auf die Förderdimensionen des Deutschen Krankenhauszukunftsfonds und auf die Besonderheiten der deutschen Krankenhauslandschaft und führt diese mit den Ansätzen anerkannter und bereits etablierter Reifegradmodelle zusammen. Dadurch erhalten Krankenhäuser nicht nur eine nationale Bewertung, sondern auch einen Indikator für ihre internationale Position sowie wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen. Damit ebnen wir den Weg für eine weitere internationale Konnektivität und Vernetzung des deutschen Gesundheitswesens.“

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Besuchen Sie die Website des DigitalRadar-Konsortiums
Erfahren Sie mehr über das Krankenhauszukunftsgesetz

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Dies ist eine Übersetzung eines englischsprachigen Artikels von Sara Mageit, erschienen auf Healthcare IT News.

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