Digitales Eltern-Tool zu Erziehung und Kinderheilkunde veröffentlicht

Die Frauen-Gesundheitsplattform Maven hat ihr Portfolio um ein neues Produkt erweitert und bietet jetzt Dienste von der Familienplanung bis hin zur Erziehungsbegleitung bei Jugendlichen an.

Maven, die digitale Gesundheitsplattform für Frauen, hat ihren Fokus auf eine breiter angelegte Versorgung für Familien erweitert, wie die Veröffentlichung eines neuen Produkts für Erziehung und Kinderheilkunde zeigt.

Das neue Tool, das vergangene Woche auf der virtuellen HLTH-Konferenz 2020 angekündigt wurde, ist eine integrierte Plattform für Familiengesundheit mit spezialisierter Kinderkrankenpflege, die Verhaltens- und Behandlungsergebnisse für Eltern und Kinder verbessern soll.

Mit diesem Produkt bietet Maven nun Dienstleistungen von der Familienplanung bis hin zur Unterstützung bei der Erziehung von Jugendlichen an.

WAS DIES BEDEUTET

Das digitale Tool für Eltern hat drei Hauptfunktionen: einen Zugang zu Familienbetreuern auf Abruf, tägliche Lehrplanempfehlungen und Unterstützung bei der Kinderbetreuung.

Die Anwender haben Zugang zu einer Reihe von Dienstleistern, von Erziehungsberatern über Sonderpädagogen bis hin zu Ergotherapeuten. Diese Anbieter stehen rund um die Uhr zur Verfügung und können kostenlos per Videoanruf oder Textnachricht kontaktiert werden.

Auf der Plattform gibt es auch eine Reihe von auf die Familiengesundheit ausgerichteten Lehrplänen. Schnelle tägliche Lektionen sowie Gesprächstipps unterstützen Eltern dabei, ihre Kinder über Themen wie Albträume, Rassismus und Wahlen aufzuklären.

Um Eltern bei der Bewältigung der neuen Erziehungsherausforderungen während der Pandemie zu helfen, hat Maven der Plattform einen Kinderbetreuungsfinder hinzugefügt. Je nach Bedarf können Eltern hier nach Kindertagesstätten, Babysittern, Tutoren und vielem mehr suchen.

DER ALLGEMEINE TREND

Die Pandemie wirkt sich massiv auf das Leben berufstätiger Eltern aus. Laut einer Umfrage von FlexJobs haben 40 Prozent der berufstätigen Eltern aufgrund der Pandemie bereits berufliche Änderungen vorgenommen. Aus dieser Gruppe gaben 25 Prozent an, freiwillig ihre Arbeitszeit zu verkürzen, und 15 Prozent kündigten ihren Job ganz.

Die Auswirkungen waren jedoch nicht überall gleichermaßen zu spüren. Die FlexJobs-Umfrage ergab, dass 63 Prozent der berufstätigen Mütter hauptsächlich Kinderbetreuungsaufgaben übernehmen, während dies nur bei 42 Prozent der berufstätigen Väter der Fall ist.

Um ihren neuen Pflichten nachzukommen, gleichzeitig von zu Hause aus zu arbeiten und eigene Kinder zu betreuen, gaben 22 Prozent der Befragten an, dass sie dauerhaft von zu Hause aus arbeiten müssten. 7 Prozent sagten, dass ein Elternteil seinen Job kündigen müsste und 21 Prozent gaben an, dass sie mehr für Kinderbetreuungsangebote bezahlen müssten.

GUT ZU WISSEN

Die Plattform Maven, die sich ursprünglich auf Fruchtbarkeit, Mutterschaft, Rückkehr zur Arbeit und Kinderkrankenpflege konzentrierte, arbeitet seit einiger Zeit an einer Ausweitung auf die Familienfürsorge. Anfang dieses Jahres sammelte das Unternehmen in einer Förderrunde der Serie C 45 Millionen US-Dollar.

Anschließend kaufte Maven die App Bright Parenting, welche die Eltern-Kind-Beziehung fördern soll, für eine unbekannte Summe mit der Absicht, die App in sein Tool für Erziehung und Kinderheilkunde zu integrieren. Im August, als die Schulen wiedereröffnet wurden, veröffentlichte das Unternehmen außerdem ein Tool zur Risikobewertung für den Schulanfang.

##
Dies ist eine Übersetzung eines englischsprachigen Artikels von Mallory Hackett, erschienen auf MobiHealthNews.

Auch für Sie interessant

Your search returned no results.