TK verzeichnet Digitalschub bei Versicherten

Jeden Tag nutzen 400 weitere Versicherte die elektronische Patientenakte (ePA) von Deutschlands größter Krankenkasse. Auch das übrige Digitalangebot wird zunehmend genutzt.

von
Anna
Engberg

Die rasante Entwicklung und Etablierung digitaler Tools inmitten der Corona-Pandemie hat die Techniker Krankenkasse als Deutschlands größte gesetzliche Krankenkasse jetzt in Zahlen gemessen.

In einer Kurzmeldung von Ende Juni 2021 berichtet der Versicherungsträger über die zunehmende Akzeptanz von Gesundheits-Apps, der Videosprechstunde und der elektronischen Patientenakte (ePA).

DER HINTERGRUND

Bei der ePA-Anwendung der TK, die unter den Namen „TK-Safe“ firmiert, verzeichnet die TK zum Jahresbeginn 2021 knapp 150.000 Nutzer mit einem Neuzuwachs von rund 400 Anwendern pro Tag.

Die TK-App als allgemeine Kassen-App verzeichnet inzwischen ebenfalls 3 Mio. Downloads und ist damit eine gern genutzte Anwendung. Ein Drittel der Nutzer wurde während der Pandemie 2020 generiert, so die TK-Meldung.

Einen sprunghaften Anstieg gab es auch bei der Akzeptanz und Nutzung von Videosprechstunden: wie der Bericht aufzeigt, lag die Nutzungsquote Ende 2019 bundesweit nahezu noch bei 0. Im zweiten Quartal 2020 ließen sich dagegen bereits knapp 20.000 Versicherte per Video von einem Arzt behandeln.

Ein Blick auf die Nutzung weiterer, digitaler Gesundheitsanwendungen der TK zeigt zunehmendes Interesse der Versicherten an spezifisch ausgerichteten, digitalen Gesundheitsangeboten: dabei lag die Migräne-App mit knapp 400.000 Downloads weit vorn, gefolgt von einer Allergie-App (über 200.000 Downloads) und einer Schwangerschafts-App (rund 50.000 Downloads).

WAS GESAGT WURDE

Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse (TK), erklärte: "In den vergangenen eineinhalb Jahren hat sich die Digitalisierung des deutschen Gesundheitssystems so schnell weiterentwickelt wie nie zuvor. Die Nutzerzahlen digitaler Angebote sind deutlich gestiegen."

GUT ZU WISSEN

Ab Oktober 2021 werden elektronische Krankmeldungen, die Versicherte schon jetzt über die TK anfordern und versenden können, als standardisiertes, digitales Verfahren etabliert werden und dann bundesweit die Papierversion ersetzen.

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