Gestartet: Größte EU-Initiative zur schnelleren Entwicklung von COVID-19 Therapien

Das aus Experten von Forschungsinstitutionen und Pharmaunternehmen bestehende CARE-Konsortium soll die Forschung und Entwicklung jetzt vorantreiben.

von
Tammy
Lovell

Ein europäisches Konsortium soll die Forschung und Entwicklung von dringend benötigten Medikamenten im Kampf gegen SARS-CoV-2, das Virus, das COVID-19 auslöst, beschleunigen.

Corona Accelerated R&D in Europe, kurz CARE genannt, ist die größte Zusammenarbeit ihrer Art und hat zum Ziel, effektive Therapien mit positiven Sicherheitsprofilen zu entwickeln und bestehende Therapien an die aktuelle Pandemie anzupassen.

Durch das Zusammenspiel von führender Expertise und Projekten von 37 Teams – bestehenden aus universitären Forschern, gemeinnützigen Forschungseinrichtungen und Pharmaunternehmen – soll die Forschung und Entwicklung vorangetrieben werden, um mit gebündelten Kräften neue Wirkstoffe zu erforschen. In das Programm werden auch die seit Februar 2020 laufenden COVID-19-Projekte der beteiligten Partner integriert.

Das auf fünf Jahre ausgelegte Projekt wird von der Innovative Medicines Initiative (IMI) unterstützt und hat einen Zuschuss in Höhe von 77,7 Mio. Euro von der Europäischen Union sowie Unterstützungszahlungen von 11 Unternehmen der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA) und drei Partnern der IMI erhalten.

Die Forscher untersuchen den Einsatz existierender Medikamente gegen das Virus, erforschen niedermolekulare Wirkstoffe mithilfe von In-Silico-Screenings sowie der Profilierung von potenziellen Verbindungen. Außerdem erforschen sie Antikörper, die das Virus neutralisieren können.

Nach den Labortests werden die vielversprechendsten Medikamente in klinischen Studien am Menschen getestet.

WARUM DIES WICHTIG IST

Derzeit gibt es keine zugelassenen Impfstoffe und nur sehr begrenzte Behandlungsmöglichkeiten gegen COVID-19. Durch die Zusammenarbeit von innovativen, erfahrenen Wissenschaftlern aus relevanten Bereichen sollen im Rahmen von CARE Lösungen sowohl gegen die aktuelle Pandemie als auch gegen potenzielle, zukünftige Ausbrüche von Coronaviren entwickelt werden.

DER GRÖSSERE KONTEXT

CARE bringt Partner aus Belgien, China, Dänemark, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Polen, Spanien, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich und den USA zusammen und wird vom französischen Nationalen Institut für Gesundheits- und Medizinforschung (VRI-Inserm), Janssen Pharmaceutica NV und der Takeda Pharmaceuticals International AG geleitet.

WAS GESAGT WURDE

Professor Yves Lévy, geschäftsführender Direktor bei VRI-Inserm und CARE-Koordinator, sagte: „CARE zeichnet sich nicht nur durch die wissenschaftlichen Exzellenz der verschiedenen Teams aus, die an diesem sehr ambitionierten Projekt beteiligt sind, sondern stellt auch eine Zusammenarbeit von 37 Partnern dar, die ihr Wissen und Know-How in einem ehrgeizigen, auf fünf Jahre konzipierten Plan vereinen, um Therapeutika gegen die aktuelle COVID-19-Pandemie zu entwickeln.“

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Dies ist eine Übersetzung eines englischsprachigen Artikels von Tammy Lovell, erschienen auf MobiHealthNews.

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