#HIMSS21Europe: Die Selbstbestimmung von Patienten im digitalen Zeitalter stärken

Globale Führungskräfte im Gesundheitswesen haben auf der Konferenz #HIMSS21Europe die Entwicklung von Self-Care-Apps, die Verbesserung der digitalen Kompetenz und die Umgestaltung der Arzt-Patienten-Kommunikation zur Stärkung von Patienten gefordert.

Das Gesundheitswesen wird durch das Internet und die breitere Verfügbarkeit digitaler Dienste demokratisiert. Es werden Apps entwickelt, die zu gesünderem Verhalten anregen und Patienten ermutigen können, ihre Erfahrungen zu teilen. Die digitale Kompetenz muss jedoch verbessert werden, um Patienten besser in die Entscheidungsfindung einzubeziehen.

Das Panel „Empowering Patients in the Digital Age“ bestand aus Dr. Kristine Sørensen, Gründerin und Direktorin der Global Health Literacy Academy, Dänemark, Graham Prestwich, Public and Patient Engagement Lead des Yorkshire and Humber Academic Health Science Network (AHSN), Großbritannien, Dr. Xènia Acebes Roldán, Managing Director of Healthcare Services und Dr. Caridad Pontes García, Director of Pharmaceuticals bei CatSalut Catalan Health Authority, Spanien. Moderatorin war Monica Kleijn Evason, Vertreterin für Patienten Engagement in Spanien.

WARUM DIES WICHTIG IST

Digitale Selbstbestimmung kann klinische und finanzielle Ergebnisse verbessern. Gesundheitskompetenz, die ein wesentlicher Bestandteil der Selbstbestimmung ist, ist jedoch nicht weit verbreitet. Laut Monica Kleijn Evason sind schätzungsweise 50 Prozent der Patienten in Europa nicht gesundheitskompetent.

WAS GESAGT WURDE

„Gesundheitskompetenz bedeutet, die eigene Gesundheit im Alltag wirklich zu managen, sei es im Gesundheitswesen, durch Prävention oder Gesundheitsförderung… Wir brauchen die digitale Gesundheitskompetenz, um die richtigen Bezugsquellen für Informationen zu finden und diese bereitgestellten Informationen dann auch zu verstehen, zu beurteilen und zu anzuwenden. Patienten haben heute viele Möglichkeiten, in ihre eigenen Erkrankungen einzutauchen, mitunter werden sie dazu motiviert, weil man ihnen keine Beachtung schenkt oder sie nicht gehört werden“, erklärte Sørensen.

In Katalonien ist die Gesundheitsbehörde CatSalut bestrebt, die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung zu stärken. Die Nachfrage nach dem Tool La Meva Salut (Meine Gesundheit), das 2011 als persönliches Gesundheitsportfolio geschaffen wurde, ist in der Pandemie enorm gestiegen. Vor COVID verzeichnete die App einen Höchststand von 263.000 Besuchen, aber im Mai 2021 stieg diese Zahl auf 3.220.258 Besuche an. Roldán sagte: „Während der COVID-19-Pandemie gab es eine Flut an digitalen Tools in unserem Gesundheitssystem, um in Zeiten einer so harten und schweren Distanzierung die Nähe zu unseren Patienten aufrechtzuerhalten.“

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Die Sitzung„Empowering Patients in the Digital Age“ finden Sie „On Demand“ hier

Um den vollständigen Artikel im englischen Original zu lesen, klicken Sie bitte HIER.


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Dies ist eine Übersetzung eines englischsprachigen Artikels von Rosy Matheson, erschienen auf MobiHealthNews.

 

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