synedra führt Health Content Management am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt ein

Für die IT-Konsolidierung eines Standorts hat sich das RHÖN-KLINIKUM im fränkischen Bad Neustadt mit Health Content Management (HCM) befasst und ein Archiv zur sektorenübergreifenden, intelligenten digitalen Vernetzung aller klinischen Daten aufgesetzt. Zuletzt wurde sogar das PACS in der Radiologie abgelöst. Die Ergebnisse wurden jetzt in einer neuen Case Study veröffentlicht.

In einem Mitte Juni veröffentlichten Anwenderbericht des RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt berichtet die Gesundheitseinrichtung über die Re-Organisation und digitale Zusammenführung der Systeme von fünf Kliniken innerhalb eines Campus sowie über die Konsolidierung der IT in den einzelnen Einrichtungen.

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Im Ergebnis befähigt nun ein digitales, KIS-integriertes Universalarchiv die klinischen Anwender zum Zugriff auf die rund 6,5 Mio. Dokumente am Campus. Zudem können Ärzte auch bei der mobilen Visite von tragbaren Geräten auf die medizinischen Daten zugreifen.

DER HINTERGRUND

Zum Klinikstandort Campus Bad Neustadt zählen fünf Kliniken einschließlich Rehabilitation, Pflege und MVZ. Für die IT-Zusammenführung und Vereinheitlichung der KIS zu dem nun Campus-einheitlichen KIS iMedOne nebst Universalarchiv hat sich das RHÖN-KLINIKUM für die Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Medizin-IT-Unternehmen synedra entschieden.

Zum Einsatz kommt dabei die Health Content Management Plattform „synedra AIM“, welche in das zentrale Klinikinformationssystem iMedOne tiefenintegriert wurde und es erlaubt, Fremdsysteme flexibel anzubinden. Die HCM-Plattform automatisiert zudem Routineprozesse wie z.B. das Digitalisieren von externen Dokumenten. Vorhandene Daten sind jetzt über einen integrierten Multiformat-Viewer, unabhängig von Quelle und Format, sowohl patienten- als auch fallbezogen darstellbar.

Seit Jahresbeginn 2020 setzt das RHÖN-KLINIKUM „synedra AIM“ nun auch als PACS in der Radiologie ein. Hierfür wurden rund 100 Arbeitsstationen eingerichtet, darunter 30 zur Befundung und weitere 70 zur Betrachtung. Die neue PACS-Lösung befähigt das Klinikum u.a. zur Teleradiologie und Anbindung von Röntgengeräten, CT, MRT, DSA und Ultraschall.

Sämtliche Befund- und Bilddaten aus dem digitalen Archiv können jetzt auf dem gesamten Campus direkt aus dem KIS und dessen mobiler Anwendung, der iMedOne App, aufgerufen werden. Für den Datenabruf bei der mobilen Visite hat das Medizin-IT-Unternehmen die Viewing-Lösung „synedra Web“ in das KIS iMedOne integriert.

DER GENERELLE TREND

Immer mehr Kliniken entscheiden sich für ein strategisches Management ihrer digitalen Gesundheitsdaten, um ihr komplexes, über Jahre gewachsenes System aus Insellösungen aufzulösen und damit Probleme wie Doppelbefundung, Nichtauffindbarkeit von Daten aus Voruntersuchungen, Wartungsaufwand für Schnittstellen und Subsysteme zu vermeiden und zugleich die exponentiell wachsenden Gesundheitsdaten besser bewältigen zu können.

Im Zuge eines solchen Health Content Managements (HCM) werden alle Dokumente, Bilder, Videos und sonstige Informationsobjekte einer Gesundheitseinrichtung als strategische Ressource betrachtet, einheitlich bewirtschaftet und so flexibel verfügbar gemacht, dass alle Beteiligten einen Mehrwert haben.

Die Kliniken und klinischen Anwender profitieren vom Wegfall der Schnittstellen und Insellösungen, dies vereinfacht auch die Wartung. Für Patienten wiederum bedeutet dies „Patient Empowerment“, da sie nun über eine einfache webbasierte Anwendung Zugang zu ihren Gesundheitsinformationen erhalten.

Die Einführung einer HCM Strategie, einer zentralisierten, einheitlichen Verwaltung medizinischer Daten, kann für jede Gesundheitseinrichtung sinnvoll sein und sich unterschiedlich ausgestalten: ob zunächst isoliert in nur einem einzelnen Fachbereich oder als flächendeckendes Scanning und Archivierung von Papierdokumenten, zur digitalen Anbindung von Videoquellen und Fotodokumentation, Medizintechnik, Multimedia-Befunden, zur Rechtssicherung, für wissenschaftliche Aufgaben oder für Systeme, die Decision Support und maschinelles Lernen unterstützen. Nicht zuletzt spielt auch die Anbindung an nationale Gesundheitsakten eine Rolle für viele HCM Projekte.

WAS GESAGT WURDE

„Der vollumfängliche Ausbau von synedra AIM zu einer Health Content Management Plattform unterstreicht das Potential der Lösung und zeigt zugleich die möglichen Einsparpotentiale in der IT-Systemlandschaft von Krankenhäusern auf“, sagte Klaus-Philip Baldin, Leiter bei synedra in Berlin.

Oberarzt Dr. Bernd Kolbe von der Klinik für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie am RHÖN-KLINIKUM betonte: „Dank synedra können wir ein systematisch gut sortiertes Archiv nutzen, welches uns auf jedem Computerarbeitsplatz der Klinik zur Verfügung steht. Zügig und zuverlässig können wir relevante Informationen unserer Patienten nachschlagen.“

GUT ZU WISSEN

Das seit 15 Jahren auf Health Content Management spezialisierte Health-IT Unternehmen synedra aus Österreich hat die Plattform „synedra AIM“ entwickelt, die sie für Gesundheitseinrichtungen nach deren Größe und Schwerpunkten individuell anpasst. Mit zwei Tochterunternehmen in der Schweiz und in Deutschland bedient das Unternehmen den gesamten deutschsprachigen Raum.  

Mehr Informationen über synedra und die Health Content Management Plattform synedra AIM finden Sie HIER.

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