NHS: Unterstützung durch mobile Mood Tracker

Großbritannien testet mit „Moodbeam One“ eine Innovation auf dem Gesundheitsmarkt: die tragbaren Stimmungs-Tracker sollen zunächst in Hausarztpraxen getestet werden – bevor es zu einem möglichen, nationalen Roll-Out kommt.

Die Kooperation zwischen der im britischen Hull ansässigen Health Tech Marke Moodbeam und Primary Care Direct von Agencia zielt darauf ab, ein Wohlfühl-Tool auf der Basis von Self-Reporting zur Unterstützung von Allgemeinmedizinern und klinischem Personal zu testen.

Jetzt wird Amicus Health, eine Hausarztpraxis in Devon, den mobilen Tracker „Moodbeam One“ acht Wochen lang testen, um die Stimmung von 70 nicht-medizinischen und medizinischen Mitarbeiter zu überwachen.

Benutzer in der Praxis können auf Knopfdruck protokollieren, wie sie sich im jeweiligen Moment fühlen.

Laut dem Unternehmen ist man aktuell in ersten Gesprächen mit Public Health England über die Erprobung des Geräts mit angehenden Pflegekräften.

WARUM DIES WICHTIG IST

Die Informationen werden in der zugehörigen Moodbeam-App verfolgt und bieten dem Benutzer Visualisierungen von Stimmungsinformationen, die ihm helfen können, persönliche Auslöser und Muster zu erkennen.

Die Informationen werden in einer Cloud gespeichert und sind für den Arbeitgeber auf einem Dashboard abrufbar. Die Daten vermitteln diesen einen Einblick, wie sich die Menschen und Teams fühlen und wie sie zurechtkommen.

Vergleiche und Veränderungen werden gruppenübergreifend in Echtzeit visualisiert und sind ein wichtiger Faktor für die Einbindung der Mitarbeiter, deren Unterstützung sowie für positive organisatorische Veränderungen.

Die Daten sollen Führungskräfte in die Lage versetzen, einzugreifen und die am besten geeignete zusätzliche Unterstützung für Mitarbeiter oder Teams zu ermitteln.

DER GRÖSSERE KONTEXT

Der mobile Tracker von Moodbeam wurde bereits in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt, um Arbeitsbedingungen zu verbessern. Im Juni arbeiteten Pagabo und Moodbeam zusammen, um die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden im Bausektor zu fördern.

Im Zuge der Beschränkungen durch Maßnahmen zur sozialen Distanzierung während der COVID-19-Pandemie wurden neue Formen der digitalen Therapie mehr denn je in den Behandlungsprozess der psychischen Gesundheit integriert. Am Welttag der psychischen Gesundheit hat sich MobiHealthNews mit den verschiedenen Formen von digitalen Tools für die psychische Gesundheit befasst, die viele von uns jetzt einsetzen.

WAS GESAGT WURDE

Kiran Johnson, Mitbegründer von Primary Care Direct, sagte: „Der People Plan des NHS legt großen Wert auf das Wohlergehen der Mitarbeiter, und das Wichtigste, was wir in unserem Unternehmen tun können, ist, das Wohlergehen der Teams in der Allgemeinmedizin zu fördern. Dies ist also die perfekte Gelegenheit, neue Arbeitsweisen zu erproben, und wir freuen uns darauf, am Probelauf von ‚Moodbeam One‘ teilzunehmen.

Wir werden die Geräte als ergänzendes Instrument zu unseren bestehenden Maßnahmen für das Wohlbefinden im Unternehmen einsetzen. Indem die Mitarbeiter über Moodbeam One in Echtzeit berichten, wie ihr Tag abläuft, kann Primary Care Direct über die Dashboards überwachen, wie es jedem Einzelnen geht, und so sicherstellen, dass wir an Stellen eingreifen und Unterstützung bieten können, wo Menschen möglicherweise Anzeichen von Überlastung zeigen, bevor ein Krisenpunkt erreicht wird.“

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Um den vollständigen Artikel im englischen Original zu lesen, klicken Sie bitte HIER.

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Dies ist eine Übersetzung eines englischsprachigen Artikels von Sara Mageit, erschienen auf MobiHealthNews.

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