Pro Gesundheit: Schweiz startet Digital Health Engagement Institute (DHEI)

Jeden Einzelnen für die eigene Gesundheit engagieren und gesundheitsorientierte Entscheidungen anregen – das ist Ziel des DHEI. Die internationale Zusammenarbeit der neuen Stiftung soll u.a. Lifestyle-bedingte Krankheiten verhindern.

Die gemeinnützige, unabhängige Stiftung The Digital Health Engagement Institute (DHEI) mit Sitz in Zürich hat ein Forschungsinstitut für digitale Tools zum Gesundheits-Engagement und digitales Gesundheits-Benchmarking ins Leben gerufen.

Das DHEI hat Professoren und Experten aus den Bereichen Gamification, Verhaltenswissenschaft, Big Data und Umgang mit Gesundheitsdaten zusammengebracht, um digitale Gesundheit für Verbraucher zugänglich und nützlich zu machen.

WARUM DIES WICHTIG IST

Ein wichtiger Schwerpunkt des Instituts wird sein, wie sowohl gesunde als auch gefährdete Bevölkerungsgruppen dazu motiviert werden können, Eigenverantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen und positive Resultate proaktiv voranzutreiben.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verursachen nicht übertragbare Krankheiten jährlich weltweit 41 Mio. Todesfälle. Das entspricht 71 Prozent aller Todesfälle weltweit.

Angesichts der Zunahme von NCDs will das DHEI dazu beitragen, dieses Problem durch digitale Gesundheits-Tools anzugehen – wie beispielsweise mit Hilfe von digitalen Gesundheitsplattformen, Apps für das Wohlbefinden oder Lifestyle-Navigatoren.

Das Institut plant zudem, auch neue Ansätze untersuchen, um Nutzer langfristig für ihre Gesundheit zu engagieren.

Die Vision von DHEI ist es, eine etablierte Forschungseinrichtung im Bereichen Digital-Health-Engagement-Technologien und Wellbeing-Plattformen zu werden. Ziel dabei ist auch, wertvolles Wissen darüber zu sammeln, wie digitales Gesundheitsengagement der Gesundheit von Verbrauchern auf der ganzen Welt zu Gute kommen kann.

DER GRÖSSERE ZUSAMMENHANG

In jüngster Zeit haben polnische und norwegische Wissenschaftler und Gesundheitspersonal geplant, am Projekt Polenprosjektet zusammenzuarbeiten, einer Initiative, die ins Leben gerufen wurde, um verarmten Gruppen in abgelegenen Regionen Polens den Zugang zu Gesundheitsdiensten zu erleichtern.

WAS GESAGT WURDE

Peter Ohnemus, Gründer und Vorsitzender des DHEI, sagte: „Meiner Meinung nach sind die drängendsten Probleme der Menschheit derzeit die globale Erwärmung und die Verbreitung nicht übertragbarer Krankheiten, daher hielten wir es für notwendig, den DHEI zu gründen.

Durch das Institut konzentrieren wir uns eher auf Prävention als auf Behandlung, da nicht übertragbare Krankheiten größtenteils auf veränderbare Lebensgewohnheiten wie schädlichen Alkohol- oder Nikotinkonsum, mangelnde körperliche Aktivität und ungesunde Ernährung zurückzuführen sind.

Wir streben eine Welt an, in der jeder Zugang zu besseren Gesundheitsresultaten durch digitale Plattformen für Gesundheitsengagement hat. Wir wollen jeden in die Lage versetzen, sein volles Gesundheitspotenzial auszuschöpfen.“


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Dies ist eine Übersetzung eines englischsprachigen Artikels von Sara Mageit, erschienen auf Healthcare IT News.

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