AR-Schwimmbrille führt Schwimmer durch Workouts

Über ein Abonnement bei FORM können Schwimmer auf eine Bandbreite von Workouts zugreifen, die sich auf Ausdauer, Kraft, Sprints, Erholung und weitere Techniken konzentrieren.

von
Laura
Lovett

Schwimm-Workouts haben gerade einen digitalen Boost erfahren. Mit Hilfe einer neuen Funktion der Schwimmbrillen des kanadischen Fitness-Unternehmens FORM können Schwimmer jetzt an geführten Workouts im Wasser teilnehmen. Die neue Technologie nutzt erweiterte Realität (Augmented Reality, AR), um Echtzeit-Workouts durch die Schwimmbrille anzuzeigen. 

Das Tool funktioniert über ein Abonnementmodell, bei dem Schwimmer 19,99 US-Dollar pro Monat oder 179,99 US-Dollar pro Jahr bezahlen, um in der Schwimm-App von FORM auf eine Bibliothek von Workouts zuzugreifen. Die Workouts konzentrieren sich auf Ausdauer, Kraft, Sprints, Erholung und weitere Techniken. Die Anwender können auch auf Pre-Workout-Tutorials zugreifen, die Einblicke in die Übungen geben. 

Sobald ein Schwimmer sein Workout beginnt, zeigt die Schwimmbrille Echtzeit-Metriken sowie das ausgewählte Workout an. Nachdem ein Schwimmer ein Workout abgeschlossen hat, wird der Verlauf in der App gespeichert. 

Vor dieser Ankündigung konnte die Schwimmbrille mit Hilfe von AR-Technologie die Messwerte eines Schwimmers anzeigen. 

WARUM DIES WICHTIG IST 

Das Unternehmen stellt dies als eine neue Möglichkeit für Sportler vor, im Wasser zu trainieren. Bereits bei den Olympischen Spielen in Rio nutzten Athleten erweiterte Realität, um sich auf den Wettkampf vorzubereiten. Dies ist nur ein weiterer Vorstoß in Richtung eines technisch unterstützten Athletiktrainings. 

„Die Bereitstellung von geführten Workouts für Schwimmer aller Leistungsklassen ist ein riesiger nächster Schritt in der Entwicklung der Schwimmerfahrung von FORM“, sagte Dan Eisenhardt, Gründer und CEO von FORM, in einer Erklärung. „Millionen Schwimmer gehen jede Woche ins Schwimmbad, um ohne Team zu trainieren oder ein strukturiertes Training zu schwimmen. Das ändern wir grundlegend. Es gibt nichts Vergleichbares auf dem Markt und wir freuen uns unglaublich, das Schwimmen so viel spannender und motivierender zu machen.“

DER ALLGEMEINE TREND 

Im Jahr 2019 brachte das Unternehmen AR-fähige Schwimmbrillen auf den Markt. Zu diesem Zeitpunkt war AR in der Lage, die Herzfrequenz und die Leistungsdaten eines Schwimmers anzuzeigen. Die Technologie entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen FORM und dem finnischen Unternehmen Polar. 

In den letzten zehn Jahren hat die digitale Gesundheitsbranche eine zunehmende Anzahl von Tools für Schwimmtechnologie hervorgebracht. 2016 haben sich beispielsweise Misfit und Speedo zusammengetan, um die zweite Generation ihres Speedo-Shine-Geräts, einem Tracker für Schwimmer, auf den Markt zu bringen. 

Im selben Jahr fügte Fitbit dem Flex 2 und dem Charge 2 Schwimm-Tracking hinzu.

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Dies ist eine Übersetzung eines englischsprachigen Artikels von Laura Lovett, erschienen auf MobiHealthNews.

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