Well.Me führt Impfstoff- und Symptom-Tracker für den Arbeitsplatz ein

Ein Vorbild für den deutschsprachigen Raum: Die britische Plattform setzt auf lokalisierte Nachverfolgung und arbeitsplatzweite digitale COVID-frei-Pässe für Arbeitgeber.

Well.Me, ein in Lincolnshire ansässiger Anbieter von Gesundheitsmessungs- und Tracking-Systemen für Unternehmen, hat die Einführung einer neuen Reihe physischer und digitaler Systeme zur Unterstützung der COVID-19-Nachverfolgung und zur Überwachung der Impfstoffeinführung angekündigt.

WARUM DIES WICHTIG IST

Die Systeme bieten eine Möglichkeit zur Überwachung von Symptomen und zu lokalen Nachverfolgungsmaßnahmen innerhalb des Arbeitsumfelds und stellen eine Datenbank bereit, in der erfasst wird, welche Mitarbeiter geimpft wurden, was die Ausstellung eines digitalen COVID-„Freiheits-Passes“ für Mitarbeiter ermöglichen könnte.

Well.Me bietet eine digitale Gesundheitsüberwachungs-App für Mitarbeiter und ein browserbasiertes Gesundheits-Dashboard an.

Die App ist außerdem vollständig in die bestehenden Well.Me-Systeme für die Gesundheitsüberwachung integriert und kann automatisch mit den Ergebnissen von Vor-Ort-Tests verknüpft werden, um eine Kontaktverfolgung am Arbeitsplatz zu ermöglichen und Arbeitgebern zu helfen, Maßnahmen gegen Ausbrüche zu ergreifen.

Die Wellpoints-Systeme werden vom britischen Gesundheitsministerium und dem NHS sowohl für die Gesundheitskontrolle von Mitarbeitern als auch von Patienten eingesetzt.

DER GRÖSSERE KONTEXT

Die 90-jährige Margaret Keenan erhielt am 8. Dezember als erste Person den mit Spannung erwarteten Pfizer-Impfstoff gegen COVID-19. Zur Unterstützung des größten Impfprogramms in der Geschichte des NHS in Großbritannien hat die digitale Gesundheitsbranche mehrere Plattformen eingeführt, um die logistischen Herausforderungen eines solch groß angelegten Programms zu bewältigen.

Dazu gehört DrDoctor, das seine Lösung „Quick Book“ bereits vor der Einführung der Impfstoffe auf den Markt gebracht hat, um den NHS Trusts die Vorbereitung von Impfterminen auf einer monatlichen Basis zu ermöglichen.

Die Medicines and Healthcare Regulatory Authority (MHRA) hat Genpact UK 1,5 Mio. Pfund für die Entwicklung eines KI-Tools bezahlt, das die große Menge an Meldungen über unerwünschte Reaktionen auf COVID-19-Impfstoffe durchforstet.

WAS GESAGT WURDE

Der CEO von Well.Me, Keith Lewis, sagte: „Um es den Briten zu ermöglichen, wieder zum Arbeitsplatz zurückzukehren, ist es wichtig, dass wir bedeutenden Arbeitgebern, einschließlich unseres Gesundheitsdiensts, die Mittel zur Bekämpfung von COVID-19-Ausbrüchen am Arbeitsplatz zur Verfügung stellen.

Wir benötigen eine Symptomkontrolle, die frühzeitig Alarm schlägt, und eine digitale Verfolgung der Mitarbeitergesundheit, um schnell auf Ausbrüche reagieren zu können. Well.Me passt seine bestehenden Gesundheitsmessungs- und Tracking-Systeme an, um die Arbeitgeber in Großbritannien in ihren Bemühungen zu unterstützen.“


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Dies ist eine Übersetzung eines englischsprachigen Artikels von Sara Mageit, erschienen auf MobiHealthNews.

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