CHUV: Zeitersparnis nach Einführung von biomedizinischer Interoperabilitätsplattform von Enovacom

Vier Jahre nach Einführung der Enovacom Lösung Patient Connect am Vaudois University Hospital (CHUV) verzeichnet das Krankenhaus eine steigende Nachfrage bei anderen Abteilungen, die auch von der Zeitersparnis profitieren wollen.

Im Jahr 2016 führte das Vaudois University Hospital (CHUV) in Lausanne mit Patient Connect von Enovacom eine Plattform für biomedizinische Interoperabilität ein. Dabei suchte man nach einem Weg, die bis dato manuelle Eingabe von Vitalfunktionen durch das Klinikpersonal in die elektronischen Patientenakten (KIS) zu automatisieren.

„Ärzte müssen regelmäßig die Vitalfunktionen von Monitoren ablesen und manuell in die KIS eingeben“, kommentiert der damalige IT-Projektmanager Frédéric André. „Der springende Punkt bei der Installation von Patient Connect war, diese unnötige Aufgabe zu beseitigen und Informationen schneller, genauer und zuverlässiger in den KIS zu aktualisieren, und gleichzeitig die Verantwortung bei den Ärzten zu belassen.“

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Vier Jahre später – und mit dem Lösungskonzept, welches jetzt in 12 Krankenhausabteilungen eingeführt wurde – haben sie dies nicht nur verwirklicht, sondern auch eine Zeitersparnis für das Klinikpersonal erreicht - mit solchem Erfolg, dass andere Abteilungen jetzt anfragen, ob sie das Konzept ebenfalls nutzen können.

MEHRWERT FÜR DIE ÄRZTE IM KRANKENHAUS

Die Plattform sichert automatisch alle physiologischen Patientenwerte in Echtzeit – einschließlich Herzfrequenz, Atemfrequenz und Blutdruck – und überträgt diese Daten schnell und sicher an die KIS. Dieses Lösungskonzept wurde zuerst in der kardiologischen Versorgungseinheit des Krankenhauses implementiert und wird jetzt in Aufwachräumen, der Notaufnahme sowie in allen Abteilungen eingesetzt, in denen Krankenhauspatienten ein höheres Maß an Überwachung benötigen. Insgesamt sind über 110 Monitore mit den KIS verbunden und laden automatisch die Vitalfunktionen hoch.

Das Lösungskonzept ist stabil, ohne Abstürze oder zu behebende Bugs, leicht zu implementieren und sehr einfach zu handhaben. Damit spart es den Mitarbeiterin im Krankenhaus wertvolle Zeit. „Nach unseren Messungen sind es 20 Stunden pro Woche pro Arzt“, erklärt Jérémi Bulteel, Projektmanager am CHUV mit 1500 Betten.

PROZESSAUTOMATISIERUNG UNTER BEIBEHALTUNG MENSCHLICHER KONTROLLE

 „Manuelle Transkription ist Zeitverschwendung und eine mögliche Fehlerquelle“, kommentiert Bulteel. „Sie schafft unseren Ärzten auch keinen Mehrwert. Diese Lösung erlaubt ihnen jetzt, sich wieder auf die Behandlung zu konzentrieren und mehr Zeit mit der Behandlung von Patienten zu verbringen.“

Die Eingriffsmöglichkeit für den Arzt wurde jedoch nicht vollständig abgeschafft. „Das Besondere bei uns ist, dass wir uns entschieden haben, die menschliche Komponente im Prozess zu erhalten“, fährt er fort. „Enovacom Patient Connect ist ein nützliches Werkzeug, doch es liegt weiterhin beim Arzt den Bericht zu validieren und zu entscheiden, welche Daten relevant sind und in die KIS hochgeladen werden sollen.“ Ärzte haben bis zu sechs Stunden Zeit, um zu überprüfen, was sie in die Patientenakten aufnehmen möchten.

MUNDPROPAGANDA SCHAFFT MÖGLICHKEITEN FÜR WEITEREN ROLLOUT

Laut Bulteel wird Patient Connect voraussichtlich in weiteren Abteilungen im gesamten Krankenhaus implementiert – insbesondere in solchen, die unter ständigem Zeitdruck arbeiten. „Interne Mundpropaganda bedeutet, dass immer mehr Abteilungen uns fragen, ob sie es integrieren können […] Wir werden in Kürze eine Machbarkeitsstudie für Dialysegeräte durchführen, bei der die manuelle Eingabe von Daten ewig dauert“, sagt er abschließend.


Die vollständige Fallstudie können Sie hier herunterladen.

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