Enovacom vermittelt Best Practice zur Interoperabilität für das Schweizer EPD

Von der sicheren Weitergabe von Gesundheitsdaten bis zur Integration von Daten aus medizinischen Geräten: auf dem Swiss eHealth Summit 2019 wird das französische Softwareunternehmen Interoperabilität im Gesundheitswesen erörtern.

Das französische Softwareunternehmen Enovacom, das auf Gesundheitssysteme spezialisiert ist, wird am 12. September 2019 in Bern eine Präsentation über Interoperabilität in Bezug auf die gesetzliche elektronische Patientenakte (EPD) halten. 

Simon Chassain, Vertriebsleiter bei Enovacom, wird in seinem Vortrag „Interoperabilität für die EPD-Anbindung: Technischer und organisatorischer Ansatz auf Grundlage der Erfahrung mit der französischen nationalen Krankenakte“ Best Practice Erfahrungswissen aus der französischen Initiative zur Implementierung einer nationalen Krankenakte, die vor 15 Jahren begann, vermitteln. Dabei werden die Erfolgskriterien sowie einige der Herausforderungen beleuchtet, die das Projekt durchlaufen hat, um Raum für Diskussion und Debatten zu eröffnen. Die Fallstudie von Polypoint für mehr als 800 Kunden in der Schweiz wird im Rahmen der Präsentation vorgestellt.

Hintergrund

Enovacom hatte während des Projekts zum Aufbau einer nationalen Patientenakte (DMP) in Frankreich die Rolle als organisatorischer und technischer Partner für Dienste der Interoperabilität wie z.B. für das Management der Dokumente von Patienten nach IHE-Standards, Authentifizierung, Formatumwandlung von den Informationssystemen des Krankenhauses (HIS) nach CDACH und Identitäts- und Zugriffsverwaltung.

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Derzeit hat Enovacom weltweit mehr als 1500 Kunden aus dem Gesundheitsbereich, hauptsächlich in Frankreich, und expandiert derzeit in Nordamerika und Europa: „Mit den jüngsten Entwicklungen im Schweizer Gesundheitswesen und renommierten Kunden und Partnern wie Unilabs, CHUV, Hôpital La Tour oder Polypoint expandieren wir derzeit in den deutschsprachigen Raum und stellen sogar neue Mitarbeiter ein“, erklärte Simon Chassain.

Neues EPD-Plug-In und Datenspeicherung

Enovacom bietet seit kurzem ein neu entwickeltes Plug-In zur Anbindung an das EPD an. Das Tool kann auf der Firmen-Plattform zur Datenintegration installiert werden und ermöglicht einen technisch einfacheren und kosteneffektiveren Austausch von Daten zwischen HIS und Gemeinschaft. Gleichzeitig lassen sich damit alle Transaktionen zur Erstellung eines Patientenprofils sowie dem Upload, Download und der Anzeige von Dokumenten durchführen.

Zudem hat das französische Unternehmen kürzlich eine neue Plattform zur Datenspeicherung gelauncht, mit der Gesundheitsorganisationen medizinische Daten an Dritte weitergeben können, ohne das vorhandene KIS ersetzen oder aktualisieren zu müssen.

Das Portfolio für Interoperabilität von Enovacom umfasst darüber hinaus vereinfachte Datenaustauschlösungen und verbesserte Softwarekommunikation sowie Identitäts- und Zugriffsmanagement vom klinischen Kontext bis zum EPD.

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Besuchen Sie die Webseite von Enovacom für weitere Informationen.

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