Frankreich: COVID-Pass wird obligatorisch

Das französische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das den „grünen Pass“ verpflichtend macht. Auch Italien wird ab August Beschränkungen verordnen. Wirkt sich dies auch auf die DACH-Region aus?

von
Tammy
Lovell

Das französische Parlament hat am 26. Juli 2021 einen Gesetzentwurf verabschiedet, der von den Bürgern verlangt, ab August einen COVID-Pass vorzulegen, um Zugang zu Restaurants, Bars, Zügen und Flugzeugen zu erhalten.

Seit dem 21. Juli ist der „pass sanitaire“ an Veranstaltungsorten, die mehr als 50 Personen aufnehmen, erforderlich, darunter Museen, Kinos und Fernzüge.

Der Pass, der nachweist, dass ein Bürger geimpft wurde, einen negativen COVID-Test absolviert hat oder sich vom Virus erholt hat, wird ab dem 30. August auch für Kinder über 12 Jahren obligatorisch.

Italien verlangt ab dem 6. August auch, dass Leute den „grünen Pass“ des Landes vorzeigen, um Museen, Theater, Kinos, Ausstellungszentren, Schwimmbäder, Fitnessstudios und Stadien zu betreten.

Der Pass, der eine Erweiterung des EU Digital Covid Certificate (EUDCC) ist, wird in öffentlichen Verkehrsmitteln oder für Inlandsflüge nicht benötigt.

Rund 40 Millionen Italiener haben den Pass bisher heruntergeladen. Unternehmen und Kunden, die sich nicht an das Verfahren mit dem grünen Pass halten, müssen mit Bußgeldern zwischen 400 und 1.000 Euro rechnen.

WARUM DIES WICHTIG IST

Laut der französischen und italienischen Regierung sind die COVID-Pass-Anforderungen notwendig, um einen Anreiz für die Impfung zu schaffen und die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Aktivisten argumentieren dagegen, dass dies die bürgerliche Freiheit beschränkt und Diskriminierung bedeutet.

Tausende Demonstranten gingen am Wochenende in Frankreich, Deutschland, Griechenland und Großbritannien auf die Straße, um gegen Regierungen zu demonstrieren, die ungeimpften Bürgern Beschränkungen auferlegen.

DER GRÖSSERE KONTEXT

Helge Braun, Bundesminister für besondere Aufgaben, sagte in einem Interview mit der Zeitung Bild, dass auch in Deutschland möglicherweise Beschränkungen des Zugangs zu Restaurants und Kinos erforderlich werden, wenn das Land mit einer vierten COVID-Welle konfrontiert wird.

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Dies ist eine Übersetzung eines englischsprachigen Artikels von Tammy Lovell, erschienen auf Healthcare IT News.

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