Digitale Innovationen – von DiGA bis zur Kindergesundheit

Der Digitale Gesundheitspreis 2021 geht in die nächste Runde: jetzt hat der Pharma-Konzern Novartis seine Shortlist bekannt gegeben.

von
Anna
Engberg

Der Pharma-Konzern Novartis Deutschland hat in der zweiten Februar-Woche die engere Auswahl der Jury für den Digitalen Gesundheitspreis (DGP) 2021 bekanntgegeben, der im März verliehen wird.

Erstmals wurde zudem das Preisgeld um 10.000 Euro auf insgesamt 60.000 Euro angehoben, da mit dem Sonderpreis #SelbstbestimmtImAlter eine weitere Ausschreibungskategorie hinzugekommen ist, für die sich zwei zusätzliche Projekte beworben haben.

DER HINTERGRUND

Der Digitale Gesundheitspreis (DGP) wird jährlich von Novartis an innovative digitale Projekte im Gesundheitsbereich vergeben, um ein zukunftsfähiges Versorgungssystem in Deutschland zu fördern. 2021 findet die Preisvergabe bereits zum vierten Mal statt.

Die fünf Projekte, die aus einem Pool von 70 Bewerbern für den Digitalen Gesundheitspreis 2021 in die Shortlist-Auswahl gekommen sind, werden ihre Ideen in einer Finalrunde in diesem März vorstellen:
 

  • Mit LabHive aus Berlin bewirbt sich ein Datenbank-Projekt für effizienten Zugriff auf Ressourcen auf SARS-CoV-2-Tests durch diagnostische Zentren.
     
  • Die Berliner Nia Health GmbH stellt ihre digitale Therapie-Unterstützung in Form einer Neurodermitis-App vor.
     
  • Für eine datenbasierte Analyse von Krebs- und MS-bedingter Fatigue via Smartwatch und App bewirbt sich FIMO Health UG aus Köln.
     
  • Die Nürnberger mentalis GmbH stellt ihre digitale Nachsorge bei psychischen Erkrankungen in Form von Apps und Telecoaching vor.
     
  • Mit „not less but better“ von der mindamins UG aus Berlin nimmt ein weiteres App-Projekt teil, das Anwender auf Basis kognitiver Verhaltenstherapie dabei unterstützt, Nutzungsgewohnheiten beim Smartphone zu ändern.
     

Das Gewinnerprojekt wird mit 25.000 Euro gefördert, der zweite Platz und der Publikumspreis erhalten 15.000 Euro bzw. 10.000 Euro. Weitere 10.000 Euro erhält der Gewinner des Sonderpreises #SelbstbestimmtImAlter, der Senioren bei der eigenständigen Lebensführung unterstützen soll und der von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) gesponsert wird.

Für den Sonderpreis haben sich „StomAware“ von der ICE Tech aus Kaiserslautern – ein Projekt zu Stomabeutel-Füllstandkontrolle für Menschen mit künstlichem Darmausgang - sowie „The Whistle“ von Zencorlabs aus Werder (Havel) – ein App- und Manometer-basiertes Feedback-Tool zur Dosierungswirksamkeit von Medikamenten bei Herzinsuffizienz - beworben.

GUT ZU WISSEN

Obwohl der DGP sich auf alle Bereiche der digitalen Gesundheit erstreckt, gibt er jährlich bestimmte Schwerpunktthemen an. Die diesjährigen Trendthemen waren die Bereiche Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), Gründerinnen, Nachhaltigkeit und Kindergesundheit.

In der Ausschreibung im Jahr 2020 fokussierte der Wettbewerb auf die Schwerpunktthemen Big Data, Female Founders, Patient Journey und Digital Therapeutics. Im Jahr 2019 standen Künstliche Intelligenz (KI), Big Data, Adhärenz und digitale Versorgungs- und Vernetzungskonzepte im Fokus.

Wer sich für die Teilnahme an der Online-Preisverleihung am 18. März 2021 ab 18 Uhr interessiert, bei der auch die Gewinnerbekanntgabe erfolgt, kann sich vorab hier online dafür registrieren.

Weitere Informationen finden Sie HIER

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