D-Link launcht Screening-Kamera, um Hautoberflächen-Temperatur in der Öffentlichkeit zu messen

Die Lösung soll u.a. dazu verwendet werden, um mögliche Verdachtsfälle von COVID-19 zu identifizieren.

von
Tammy
Lovell

D-Link, ein Unternehmen für Überwachungslösungen, hat die Einführung einer Screening-Kamera angekündigt, welche die Temperatur in Personengruppen misst und mit der bis zu 30 Menschen gleichzeitig beobachtet werden können.

Die Kamera DCS-9500T wurde für den Einsatz an belebten Eingängen öffentlicher Orte wie Schulen, Krankenhäusern, Flughäfen und Bürogebäuden entwickelt.

Sie kombiniert Wärmebildtechnologie mit künstlicher Intelligenz (KI), um einen Alarm auszulösen, wenn eine Person eine erhöhte Hautoberflächentemperatur hat. Es werden keine tatsächlichen Körpertemperaturen gemessen. Diese sollten darüber hinaus noch mit klinischen Messgeräten bestätigt werden.

Das intelligente All-in-One-Fieber-Screening-Kit wird mit einer thermografischen Kamera mit zwei Linsen, einem Schwarzkörper-Kalibrator und einer Verwaltungssoftware geliefert. Zusammen mit dem optischen Full HD-Bildsensor kann die Kamera laut D-Link qualitativ hochwertiges Filmmaterial erstellen, das thermische und optische Bilder zu einem Gesamtbild übereinander legt.

D-Link konzipiert, entwickelt und fertigt seit 30 Jahren Netzwerk-, Funk-, Videoüberwachungs-, Speicher- und Hausautomationslösungen.

WARUM DIES WICHTIG IST

Da öffentliche Orte wieder zugänglich werden, werden jetzt Lösungen gebraucht, um die Verbreitung von COVID-19 zu verhindern. Die DCS-9500T wurde speziell für die Überwachung großer, stark frequentierter Bereiche entwickelt und bietet eine schnelle Erfassung der Hautoberflächentemperatur mit einer Genauigkeit von ± 0,3 °C.

DER GRÖSSERE KONTEXT

Digitale Lösungen sind gefragt, um die Verbreitung von COVID-19 zu verhindern, während das normale Leben nach den Beschränkungen wieder aufgenommen wird. Die Gesundheitstechnologie-Unternehmen Zebra Technologies und VitalTech kündigten kürzlich eine neue digitale Gesundheitsmaßnahme an, die darauf abzielt, die Gesundheit der Arbeitnehmer zu gewährleisten, wenn die Arbeit in den Unternehmen wieder aufgenommen wird. Die Lösung umfasst Geräte für den Gebrauch zuhause, mit denen man sich auf Krankheitsanzeichen testen und die eigene Temperatur und Sauerstoffsättigung aufzeichnen kann.

In Singapur hat die nationale HIT-Agentur Integrated Health Information Systems in Zusammenarbeit mit dem lokalen Gesundheits-AI-Start-Up KroniKare iThermo getestet – eine KI-gestützte Temperatur-Screening-Lösung, die es erlaubt, Menschen auf Fieber zu untersuchen und identifizieren. iThermo verwendet ein Smartphone mit Wärme- und 3D-Laserkameras. Die KI-Anwendung verarbeitet und analysiert die Bilder von der Smartphone-Kamera und ordnet sie Bildern der Wärmebild- und Laserkamera zu.

WAS GESAGT WURDE

Paul Routledge, Country Manager bei D-Link, sagte: „Während sich die Welt weiter öffnet, möchten Business Manager Fieber-Screening-Stationen, digitale Tracker und andere Sicherheitssysteme installieren, um die potenziellen Risiken der Ausbreitung des Coronavirus zu erkennen. Für jedes Unternehmen, das Arbeitsplätze nicht nur vor der Verbreitung von COVID-19 sicherer machen, sondern auch die durch Krankheit verlorenen Tage beeinflussen und möglicherweise Zeit und Geld sparen möchte, ist diese Wärmebildkamera eine ausgezeichnete Wahl.“


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Dies ist eine Übersetzung eines Artikels von Tammy Lovell, erschienen auf der englischsprachigen Version von MobiHealthNews.

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