Husten mit KI tracken: Anschubfinanzierung für Hyfe App

Die KI-gestützte Hyfe App erfasst die Häufigkeit und Entwicklung von Husten. Durch neue Investitionen soll der App jetzt zum Durchbruch verholfen werden – nicht zuletzt, um COVID-19 einzudämmen.

von
Anna
Engberg

Das Start-Up Hyfe erhält aktuellen Berichten zufolge rund 729.000 Pfund (ca. 847.000 Euro) Anschubfinanzierung von einem Privatinvestor und weitere Summen durch Plug and Play Ventures.

Mit den Investitionen, die Ende April bekannt gegeben wurden, will das Unternehmen für KI-gestützte Diagnostik in der akustischen Epidemiologie seiner Anwendung „Hyfe – Die Husten-App“ , die gerade in Deutschland, Irland und Großbritannien gelauncht wurde, zum weiteren Durchbruch in Europa verhelfen und einen Beitrag zur Früherkennung von Atemwegserkrankungen leisten.

DER HINTERGRUND

Über das Mikrofon des Smartphones erfasst und analysiert die Hyfe App des gleichnamigen deutschen Start-Ups den Husten der Nutzer in Echtzeit, wobei sowohl dessen Häufigkeit als auch individuelle Hustenmuster erfasst werden.

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) erstellt die digitale Anwendung für Android und iOS dann eine Diagnose, welcher Hustentyp vorliegt oder ob der Nutzer sogar von COVID-19, Tuberkulose oder anderen Atemwegserkrankungen betroffen sein könnte.

Der innovative Ansatz der App besteht dabei in der über die subjektive Wahrnehmung und Dokumentation hinausgehenden, objektiven Erfassung von Hustensymptomatiken wie der Lautstärke, Regelmäßigkeit und Ausprägung des Hustens.

Mit dem neuen Startkapital möchte Hyfe seine KI-Plattform weiterentwickeln und zunächst in Deutschland und Frankreich weitergehend expandieren und überdies zusätzliche Experten im Bereich der Forschung und Entwicklung, maschinellem Lernen, Data Science und Software einstellen.

WAS GESAGT WURDE

Der Mitbegründer und CEO von Hyfe, Joe Brew, sagte anlässlich der Anschubfinanzierung: "Dies ist eine sehr aufregende Zeit für Hyfe. Wir sehen, dass unsere monatlichen Nutzerzahlen in den USA und Europa seit dem Ausbruch der Pandemie exponentiell wachsen und diese Finanzierung wird es uns ermöglichen, unsere akustische Diagnosetechnologie weiter zu verbessern.“

Brew betonte weiter: „Sie gibt uns die Möglichkeit, unsere Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen zu beschleunigen und auf die wertvollen Erkenntnisse zu reagieren, die wir von unserer Anwendergemeinschaft gesammelt haben.“

GUT ZU WISSEN

Die Hyfe KI-Plattform und App wurden ursprünglich entwickelt, um zur Bevölkerungsgesundheit bei starker Luftverschmutzung beizutragen und chronischen Atemwegserkrankungen vorzubeugen.

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