Impfstoff-Verteilung: Das kann die digitale Gesundheit leisten

Länder auf der ganzen Welt beginnen mit der Einführung digitaler Impfstoffpässe. HIMSS reagiert jetzt auf den Bedarf nach Berichtsspezifikationen und -standards und spricht Empfehlungen für die Rolle der digitalen Gesundheit bei der Impfstoff-Verteilung aus.

HIMSS und die HIMSS Community aus Fachleuten für die digitale Gesundheit haben Empfehlungen abgegeben, die sich auf zwei Bereiche konzentrieren: Sofortmaßnahmen und längerfristige Pläne zur Maximierung der Rolle der digitalen Gesundheit bei der Verteilung und Verabreichung von Impfstoffen.

Zu den Experten für digitale Gesundheit, die hinter den Strategieempfehlungen für COVID-19 stehen, gehören diejenigen, die in den Bereichen öffentliche Gesundheit, primäre und sekundäre Gesundheitsversorgung, Austausch von Gesundheitsinformationen, Entwicklung von Gesundheits-IT-Software und Regierungsbehörden tätig sind.

Die Empfehlungen sind eine Reaktion auf den Handlungsaufruf von HIMSS zur globalen Strategie für COVID-19, der Regierungen, Unternehmen, Führungskräfte der Zivilgesellschaft und gewählte Beamte auffordert, den Wert von Gesundheitsinformationen und -technologien während eines Gesundheitsnotfalls anzuerkennen.

WARUM DIES WICHTIG IST

Die Strategie besagt, dass die Maximierung der Gesundheitsinformation und -technologie zur Entwicklung von Herangehensweisen und der Wert, den diese Fachkräfte bei der Bekämpfung von COVID-19 bieten, für den Aufbau der postpandemischen Genesung und insbesondere für die Beschleunigung der Verteilung und Verabreichung von Impfstoffen von entscheidender Bedeutung ist.

Aufbauend auf Maßnahmen zur Verbesserung der globalen Gesundheitsversorgung möchte HIMSS die Bedeutung dieser Schritte stärken und hat ihre Unterstützung für die Zusammenarbeit mit jedem Land sowie mit multinationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen (UN) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zugesagt.

Die Empfehlungen für Sofortmaßnahmen umfassen Folgendes:

·       Die Nutzung von Gesundheitsinformations-, Technologie- und Datensystemen, um stabile, global koordinierte und umfassende COVID-19-Impfpläne zu unterstützen

·       Die Ausübung von Flexibilität bei den Vorschriften und Ermessensspielraum bei der Durchsetzung, um die Belastung zu verringern

·       Die Annahme eines „Alle-Mann-an-Deck“-Ansatzes für die Verteilung und Verabreichung von Impfstoffen

·       Die Betonung der Bedeutung der Zusammenarbeitsfähigkeit und des Datenaustauschs bei den breiteren Impfbemühungen

Die längerfristigen Pläne umfassen Folgendes:

·       Die Generierung von digitalen Impfdaten für Einzelpersonen

·       Die Einrichtung einer formellen Rückkopplungsschleife für COVID-19-bezogene Tools und Technologien

·       Die Entwicklung einer nationalen Herangehensweise an die Patientenidentifizierung

DER GRÖSSERE KONTEXT

Die Staats- und Regierungschefs der EU haben gefordert, dass bis zum Sommer ein „Digital Green Certificate“ (dt. „digitales grünes Zertifikat“) fertig sein soll. Der Europäische Rat sagt jedoch, dass die Impfpässe keine Voraussetzung für die Ausübung von Freizügigkeitsrechten sein sollten.

Währenddessen hat die WHO vor gefälschten COVID-19-Impfstoffen gewarnt, sowie dem Anstieg gefälschter Impfzertifikate und gefälschter negativer Tests, die auf dem Schwarzmarkt erhältlich sind.

(…)

Um den vollständigen Artikel im englischen Original zu lesen, klicken Sie bitte HIER.

Weitere Informationen zum Impfstoffmanagement erhalten Sie in der Session „From Pandemic to Infodemic, the Role of Effective Digital Public Health“, die am 7. Juni 2021 auf der HIMSS21 & Health 2.0 European Health Conference stattfinden wird. 

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Dies ist eine Übersetzung eines englischsprachigen Artikels von Sara Mageit, erschienen auf Healthcare IT News.

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