Brücken zwischen Informatik und Anwendern bauen

Digitale Transformation fordert eine engere Verzahnung von Informatik und Medizin. Die UMIT bietet nun in einem Online Masterstudiengang die Möglichkeit, den Spagat zwischen beiden Welten zu schließen.

von
Cornelia
Wels-Maug

Die Private Universität für Medizinische Informatik und Technik (UMIT) in Hall, Österreich, bietet zum Wintersemester 2018/19 erstmalig den Masterstudiengang „Health Information Management“ an. Dabei handelt es sich um einen vollständig online-basierten, fünfsemestrigen Kurs, der auf einem didaktischen Konzept basiert, das speziell für das gemeinsame Lernen im virtuellen Raum entwickelt wurde. Dies macht diesen Studiengang besonders attraktiv für berufstätige Personen und solchen in Elternzeit. Der Studiengang wurde von der für österreichische Hochschulen zuständigen Qualitätssicherungsagentur AQ Austria „nach intensiver Prüfung und internationaler Begutachtung genehmigt. Die internationalen Gutachter der AQ-Austria bewerteten das Ausbildungskonzept als praxisorientiert, anwendungsnah und international vergleichbar“, lässt die UMIT verlautbaren.

Kompetenzen ausbauen

Ein Aspekt der Digitalisierung im Gesundheitswesens ist, dass beide Fachgebiete ― Informatik und Gesundheitswirtschaft ― wesentlich verzahnter als bisher zusammenarbeiten. Moderne Informationssysteme tragen zu einer effizienteren und qualitativ hochwertigeren Patientenversorgung sowie klinischen Forschung bei. Aber auch nur, wenn sie wirklich im medizinischen Alltag angenommen werden. Damit dies gelingt, „braucht es Fachkräfte, die im Gesundheitswesen als Brückenbauer zwischen "Informatik" und "Anwendung" fungieren, also die Sprachen beider Welten sprechen und verstehen“, erklärt die UMIT.

Aus diesem Grund hat sich UMIT entschlossen, den neuen Masterstudiengang „Health Information Management“ anzubieten. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, Kompetenzen im Bereich des Informationsmanagements im Gesundheitswesen für Fach- und Führungskräfte aus den Sektoren Health IT sowie Gesundheitswesen zu vermitteln.

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