Nach COVID-19: Optimismus unter Führungskräften im Gesundheitswesen

Anlässlich von Philips neuem „Future Health Index 2021“ Bericht trafen sich führende Vertreter der Branche und diskutierten neben KI und Nachhaltigkeit die Frage, wie sich die Gesundheitslandschaft durch die Pandemie hindurch entwickelt.

Philips hat einen virtuellen Diskussionsabend mit Branchenführern veranstaltet, um die Ergebnisse des neu veröffentlichten Future Health Index 2021 (FHI) Reports zu besprechen. Der medizinische Geschäftsführer von Philips, Jan Kimpen, moderierte die Diskussion zwischen Prof. Wim van Harten, CEO des Rijnstate Hospital in den Niederlanden, und Dr. Aaron Neinstein, Direktor für klinische Informatik am UCSF Center for Digital Health Innovation in den USA, um die Zukunft der Gesundheitsversorgung nach der Pandemie zu diskutieren.

Der bereits zum sechsten Mal veröffentlichte FHI ist ein Original-Forschungsbericht, den Philipps durchführt, um die aktuellen und zukünftigen Prioritäten der Führungskräfte im Gesundheitswesen auf der ganzen Welt zu analysieren und zu bestimmen.

In dem Bericht mit dem Titel „A Resilient Future: Healthcare leaders look beyond the crisis“ wurden fast 3.000 Führungskräfte im Gesundheitswesen in 14 Ländern befragt, um die Bereitschaft der Länder zu ermitteln, die globalen Herausforderungen im Gesundheitswesen anzugehen und herauszufinden, wie der Aufbau widerstandsfähiger Gesundheitssysteme gelingen kann.

WARUM DIES WICHTIG IST

Der FHI identifiziert drei Schlüsseltrends für die Gesundheitsversorgung nach der Pandemie: die Beschleunigung der virtuellen Versorgung, ein schrittweises Vorgehen bei der digitalen Transformation von der Telemedizin bis zur KI-Anwendung und ein verstärkter Fokus auf den Aufbau nachhaltiger Gesundheitssysteme.

Obwohl die Untersuchung inmitten der Pandemie durchgeführt wurde, zeigte der Bericht, dass die Verantwortlichen im Gesundheitswesen bereits vorausschauend handeln.

„Was am Anfang überraschend war, war die Tatsache, dass wir zwar eine pessimistische Sicht auf das Gesundheitswesen erwarteten, dies aber nicht der Fall war“, sagte Kimpen während der Gesprächsrunde. „Führungskräfte im Gesundheitswesen sind optimistisch. Sie sind in dieser Krise voller Energie und optimistisch eingestellt. 75 Prozent gehen davon aus, dass ihr Krankenhaus und ihr Gesundheitssystem in drei Jahren in der Lage sein werden, eine qualitativ hochwertige Versorgung zu liefern, und zwar ab heute.“

Ein Teil dieses Optimismus bezog sich auf die zunehmende Bedeutung der Telemedizin in den Gesundheitssystemen, die laut dem Bericht in drei Jahren voraussichtlich 23 Prozent der regulären Pflegeleistungen ausmachen wird.

Van Harten, der maßgeblich daran beteiligt war, Telemedizin und qualitätsorientierte Pflegestrategien in der Region um Arnheim einzuführen, reflektierte, wie Rijnstate die Zeitpläne der digitalen Strategie, die sie vor der Pandemie festgelegt hatten, neu definieren musste.

„Wir hatten als Krankenhaus mit 750 Betten für etwa eine halbe Million Menschen gearbeitet und änderten unser Paradigma dahingehend, dass wir sagten: „Wir sind ein Krankenhaus mit einer halben Million Betten und es spielt keine Rolle mehr, wo die Patienten behandelt werden“. Der Horizont, den wir hatten, war etwa fünf bis zehn Jahre, doch ich denke, dass wir die Trends, die wir sehen, viel früher umsetzen werden.“

Die Beschleunigung der virtuellen Pflegedienste bedeutet auch eine Verbesserung der Prozesse und Geschäftsinformationen im Unternehmen.

Neinstein fügte hinzu, dass das größte Hindernis bei der Einführung von Telemedizin, das während der Pandemie überwunden wurde, die kulturellen Erwartungen an die Gesundheitsversorgung waren. Da sich Patienten daran gewöhnt haben, Versorgung virtuell zu erhalten, haben sich ihre Erwartungen an die Art und Weise, wie die Versorgung erbracht wird, geändert, was die Transformation der virtuellen Versorgung beschleunigt.

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Um den vollständigen Artikel im englischen Original zu lesen, klicken Sie bitte HIER.

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Dies ist eine Übersetzung eines englischsprachigen Artikels von Sophie Porter, erschienen auf Healthcare IT News.

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