EU und Japan arbeiten an Robotik für gesundes Altern

Eine neue Studie zeigt, wie die EU Kommission und ihre japanischen Partner intelligente Wohnumgebungen mit Pflegerobotern geschaffen haben.

Die EU-Kommission und Japan haben ihre Zusammenarbeit in Forschung und Innovation verstärkt, um Pflegeroboter für ältere Menschen zu entwickeln und einzusetzen, die in Bezug auf Kultur und Verhalten kompetent angepasst sind.

Während der IDIH Week 2021, die vom 1. bis 4. Juni stattfand, diskutierte die EU mit Experten aus Partnerländern wie den USA, Kanada, China, Japan und Südkorea über die Weiterentwicklung digitaler Trends und die Förderung der internationalen Zusammenarbeit.

IDIH ist Teil des europäischen Projekts IDIH (Internationale digitale Gesundheitskooperation für präventives, integriertes, unabhängiges und inklusives Leben), das von der Kommission im Rahmen von Horizon 2020 der EU mitbegründet wurde.

Aus der Veranstaltung ging ein PDF-Bericht hervor, der detailliert beschreibt, wie die Kommission und ihre japanischen Partner intelligente Lebensumgebungen geschaffen haben, die kulturell und verhaltensmäßig kompetente Pflegeroboter zur Unterstützung älterer Menschen einsetzen.

WARUM DIES WICHTIG IST

Laut einem Bericht von Eurostat aus dem Jahr 2018 wird sich die Zahl der Europäer, die 80 Jahre oder älter sind, bis 2070 fast verdreifachen und 28 Prozent der Europäer ausmachen. Im Jahr 2000 kamen auf eine Person im Alter von 65+ etwa fünf Personen im erwerbsfähigen Alter. Heute ist es drei zu eins und bis 2070 wird das Verhältnis zwei zu eins sein. Nach Angaben der Weltbank machten in Japan im Jahr 2018 Menschen im Alter von 65 Jahren und älter 28 Prozent der Bevölkerung aus.

Altersbedingte gesundheitliche Beeinträchtigungen und verschiedene chronische Gesundheitszustände, die bei älteren Menschen häufig auftreten, schaffen Herausforderungen wie soziale Ausgrenzung und Einsamkeit. Dies führt dazu, dass potenziell weniger Pflegekräfte zur Verfügung stehen, um eine wachsende ältere Bevölkerung zu betreuen.

Im Jahr 2017 wurde eine internationale Zusammenarbeit zwischen der EU und Japan aufgebaut, die den Abschluss der Projekte ACCRA und CARESSES ermöglichte.

Das ACCRA-Projekt verwendet verhaltenssensitive Pflegeroboter wie z.B. einen intelligenten Gehhilfe-Roboter, der älteren Menschen beim Gehen und Trainieren hilft.

CARESSES (Kulturbewusste Roboter und Umgebungssensorik zur Unterstützung älterer Menschen) ist ein Projekt, das darauf abzielt, Pflegeroboter zu entwickeln, die ihr Verhalten und ihre Sprache an die Kultur und das Verhalten der Person, der sie helfen, anpassen können.

Die Pflegeroboter wurden in Italien, den Niederlanden und Japan gemeinsam entwickelt, um die kulturellen Nuancen, die beim Benutzer erkannt werden, zu lernen und zu berücksichtigen.

DER GRÖSSERE KONTEXT

In der Zwischenzeit hat die Hanjiao Group, ein Anbieter von Gesundheitsprodukten für das mittlere und höhere Lebensalter in China, eine neue Plattform für häusliche Pflegedienstleistungen für chinesische Senioren gestartet.

In Großbritannien haben 69 lokale Behörden im Rahmen des Programms Social Care Digital Innovation und des Projekts Social Care Digital Innovation Accelerators „Cobots“ zur Unterstützung in der sozialen Erwachsenenbetreuung entwickelt und eingesetzt.

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Dies ist eine Übersetzung eines englischsprachigen Artikels von Sara Mageit, erschienen auf Healthcare IT News.

 

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