Die News im Überblick: „Value-based Care“, XR-Training und neue COVID-19-Antikörpertests

Diese Themen bewegen Europa: in diesem Roundup fassen wir die wichtigsten Health-IT News zusammen, die uns derzeit beschäftigen, u.a. ein Update zu beschleunigten Testverfahren in den VAE.

WERTBASIERTES GESUNDHEITSWESEN IN EUROPA?

EIT Health hat ein Handbuch veröffentlicht, das die Rahmenbedingungen für „Value-Based Health Care (VBHC)“ in Europa beschreibt. Das Dokument basiert auf mehr als 240 Einblicken in das wertbasierte Gesundheitswesen von 22 EU-Ländern und zielt darauf ab, die Art und Weise der Gesundheitsversorgung in Europa grundlegend zu verändern, u.a. durch den Übergang von individuellen Gebühren für Dienstleistungen als „Produkte“ hin zu einer Methodik, welche die größte Wirkung auf die meisten Patienten ins Blickfeld nimmt.

Nach Schätzungen der WHO werden derzeit rund 30 Prozent der Ressourcen, die für die Gesundheitsversorgung aufgewendet werden, verschwendet. Im Umkehrschluss verfolgt das wertbasierte Gesundheitswesen (VBHC) einen nachhaltigeren Ansatz und konzentriert sich stärker auf messbare Werte. Umsetzbar wird es durch ein 5-Stufen-Programm – Aufzeichnen, Vergleichen, Belohnen, Verbessern und Zusammenarbeiten – und fördert im gleichen Zug eine gemeinsame Sprache, um den Erfolg von Gesundheitslösungen anhand standardisierter Daten zu bestätigen.

SIEMENS COVID-19 ANTIKÖRPERTEST

Ein vom Labordiagnostik-Marktführer Siemens Healthineers erstellter Gesamtantikörpertest hat jetzt das CE-Zeichen erhalten und steht im EWR zum Verkauf. Der Test, der für den weltweiten Versand vorbereitet wird, erkennt das Vorhandensein von IgM- und IgG-Antikörpern in einem Probanden in nur 10 Minuten mit 100 Prozent Sensitivität und 99,8 Prozent Spezifität und identifiziert, ob der Patient eine Immunantwort auf die Krankheit entwickelt hat. Er wurde bereits an der größten Teststelle in den USA eingeführt, um die Testkapazitäten anlaufen zu lassen.

Siemens Healthineers hat außerdem die FDA Emergency Use Authorization (EUA) für seinen molekularen PCR-Test angekündigt, mit dem das Virus, das COVID-19 verursacht, in Vergleichsstudien mit 100 Prozent positiver und negativer Übereinstimmung nachgewiesen werden kann. Der Test, der in weniger als 3 Stunden Echtzeitergebnisse liefert, wird bereits im EWR verkauft. Das Unternehmen plant, monatlich mehr als 2,5 Millionen PCR-Tests weltweit zu versenden, um die Nachfrage zu decken.

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LABOR IN ABU-DHABI BESCHLEUNIGT COVID-19-TESTUNG

Das Unternehmen für Gesundheitstechnologielösungen InterSystems hat sich mit dem KI- und Cloud-Computing-Unternehmen Group 42 (G42) zusammengetan, um die erste Lösung für das Geschäftsmanagement in Laboren zu implementieren. InterSystems TrakCare Lab Enterprise (TCLE) wird in dem in Abu Dhabi spezialgefertigten COVID-19-Testlabor eingesetzt, das in nur zwei Wochen eingerichtet wurde.

Mit TCLE kann das von G42 verwaltete Labor Tausende von täglichen Tests effizient durchführen, wodurch die Identifizierung und Diagnose der Krankheit beschleunigt und strategische Reaktionen optimiert werden. Die VAE sind derzeit eines der am meisten pro Kopf auf COVID-19 getesteten Länder. TCLE unterstützt ihre Reaktionsfähigkeit, da die Testergebnisse automatisch an die Abu Dhabi Health Services Company (SEHA) gemeldet werden. Das Labor wird auch das RT-PCR-Diagnosekit von BGI zum Nachweis von COVID-19 verwenden, dem ersten von China, Europa, den USA und der WHO genehmigten Test, mit dem Potenzial, Tests zur Unterstützung benachbarter Regionen zu erweitern.

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XR-SCHULUNGEN FÜR DIE NHS

NHS-Mitarbeiter in ganz Großbritannien nutzen XR – eine Mischung aus Virtual- und Augmented-Reality-Technologien –, um auf spezielle Schulungen zur Arbeit mit COVID-19 zuzugreifen. Die Technologie wurde von der in Bristol ansässigen Schulungsfirma Virti entwickelt und war eine Reaktion auf die Einschränkungen bei der persönlichen Interaktion, von der die traditionelle medizinische Ausbildung des Personals aktuell betroffen ist.

Auf die von Health Education England genehmigte immersive Schulungsplattform können NHS-Mitarbeiter über ein VR-Headset, ein Desktop-Gerät oder ein Smart Device zugreifen. Mittels KI wird die Leistung der Benutzer objektiv bewertet. Das System stellt Krankenhausumgebungen und reale Patientenfälle nach, um das Personal darin zu schulen, sich in unbekannten Intensivstationen zurecht zu finden, PSA richtig einzusetzen und angemessen mit Patienten umzugehen.

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Dies ist eine Übersetzung eines Artikels von Sophie Porter, erschienen auf der englischsprachigen Version von Healthcare IT News.

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