Google bietet Online-Tools für sicheres Cloud-Hosting an

Das Google Cloud Healthcare Data Protection Toolkit kann Organisationen im Gesundheitswesen dabei helfen, Strategien für ein HIPAA-ausgerichtetes Datenmanagement zu entwickeln, so das Unternehmen.

Immer mehr Gesundheitsdienstleister wenden sich dem Cloud-Hosting zu, um ihre Vielzahl an vertraulichen Datenquellen zu integrieren. Dies ist ein komplexer Service, der in der Gesundheitsbranche sehr gefragt ist. Laut Google Cloud werden spezielle auf das Gesundheitswesen zugeschnittene Programme entwickelt, die die sichere und anonymisierte Datenübertragung vereinfachen.

WARUM DIES WICHTIG IST

Laut einem kürzlich veröffentlichten Blogpost des technischen Google-Redakteurs Mike Pope hat das Unternehmen ein Online-Toolkit sowie Anleitungen zur Verfügung gestellt, um Organisationen im Gesundheitswesen bei der sicheren Bereitstellung der Cloud-Plattform für ihre Datendienste zu unterstützen.

Das Google Cloud Healthcare Data Protection Toolkit besteht aus einer Reihe von Schriftstücken und Verfahren, die Mitarbeiter durch den Prozess zum Aufbaus eines GCP-basierten Systems für Gesundheitsdaten führen, so Pope.

Es bietet eine Referenz für den Aufbau und die Gestaltung eines Systems und geht auf die verschiedenen Aspekte der Funktionsweise einer bestimmten Lösung ein. Zu den abgedeckten Aspekten gehören Sicherheit und Berechtigungen, Konnektivität und Technologie zur Anmeldung und Überwachung.

Die speziell auf den Gesundheitssektor zugeschnittenen Produkte von Google verwenden laut Pope im Gesundheitswesen gängige Datenformate wie FHIR, HL7v2 und DICOM. Das Unternehmen bietet Lösungen für die automatisierte Erfassung von Daten in Echtzeit in unterschiedlichen Datenbündel- und -stapelgrößen an.

Mit Hilfe von Google Cloud können Organisationen im Gesundheitswesen auch Daten wie Röntgenbilder, die für Forschungszwecke verwendet werden, anonymisieren. Das Unternehmen bietet dabei mehr als eine Lösung an, um Nutzer durch den Prozess der Anonymisierung zu führen.

DER GRÖSSERE TREND

Führende IT-Experten im Gesundheitswesen im ganzen Land arbeiten daran, ihre Datenquellen besser zu integrieren, um den Service für Patienten und die Arbeitsabläufe für das Gesundheitspersonal zu verbessern.

Immer mehr Gesundheitssysteme, einschließlich weltweit erstklassiger Einrichtungen wie der Mayo Clinic, die kürzlich eine 10-jährige Partnerschaft mit Google eingegangen ist, nutzen das Potenzial der Cloud für ein sicheres Datenmanagement.

Die Vorteile, von schnelleren präzisen Erkenntnissen in der Onkologie bis hin zu umfassenderen Programmen für die Gesundheit der gesamten Bevölkerung, sind kaum zu übersehen.

WAS GESAGT WURDE

„Wie in vielen anderen Branchen haben cloudbasierte Ressourcen zum Speichern, Verarbeiten und Analysieren großer Datenmengen auch im Gesundheitswesen schnell Einzug gehalten“, sagte Google-Experte Pope: „Angesichts der Komplexität der Gesundheitsbranche war es für viele Gesundheitsorganisationen jedoch eine besondere Herausforderung, cloudbasierte Lösungen zu entwickeln.“

„Abgesehen von den technischen Herausforderungen bei der Implementierung hoch skalierbarer und hoch verfügbarer Systeme ist es für jede Lösung im Gesundheitsbereich von entscheidender Bedeutung, wie mit geschützten Gesundheitsinformationen umgegangen wird“, fügte er hinzu.

„Der Aufbau eines GCP-basierten Systems für Ihre Gesundheitsdaten umfasst viele Komponenten und bewegliche Teile“, sagte er. „Um alle Elemente verstehen und selbst zusammenbauen zu können, braucht man viel Zeit und Lernerfahrung. Es ist besonders wichtig, dass Ihr System über die erforderlichen Steuerelemente verfügt, um sich an datenschutzrechtlichen Bestimmungen auszurichten.“
 

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Dies ist eine Übersetzung eines Artikels von Max Sullivan, erschienen auf der englischsprachigen Version von Healthcare IT News.

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