Datenrisikobericht: Zugriff auf 31.000 sensible Dateien

Ein neuer Bericht, der Informationen von globalen Gesundheitsunternehmen aus Deutschland, den USA, Großbritannien und Frankreich heranzieht, zeigt, dass Mitarbeiter im Gesundheitswesen am ersten Arbeitstag einen Zugriff auf durchschnittlich 31.000 sensible Dateien haben.

Varonis, ein Unternehmen für Cybersecurity, hat einen Datenrisikobericht veröffentlicht, der sich mit dem Problemfeld unkontrollierter Daten im Gesundheitswesen befasst.

Der Bericht „2021 Data Risk Report: healthcare, Pharma & Biotech“ hebt die Bedeutung von Datensicherheit hervor, indem Unternehmen die Sicherheitslücken angehen, die durch Remote-Arbeit und Cloud-Migration entstehen.  

Die Daten wurden aus einer Analyse von drei Mrd. Dateien in 58 Unternehmen zusammengestellt und untersuchen den Stand der Datensicherheit in lokalen, cloudbasierten und hybriden Umgebungen für Unternehmen des Gesundheitswesens, darunter Krankenhäuser, Biotech- und Pharmaunternehmen.

WARUM DIES WICHTIG IST

Gesundheitsunternehmen wie Krankenhäuser, Biotech-Firmen und Pharmaunternehmen sind mit dem Schutz sensibler Informationen wie HIPAA-geschützten Daten, Finanzdaten und geschützten Forschungsergebnissen betraut.

Dazu können persönliche Patientendaten gehören, die für Cyberkriminelle interessant sein können, die auf sensible Daten abzielen, um sie zu verkaufen oder betroffene Unternehmen zu erpressen. Jemand mit uneingeschränktem Zugriff auf Dateifreigaben kann Tausende oder sogar Millionen von Dokumenten kopieren, ändern oder löschen.

Der Bericht hebt hervor, dass der durchschnittliche Mitarbeiter im Gesundheitswesen an seinem ersten Arbeitstag Zugang zu 31.000 sensiblen Dateien hat. Der Bericht stellte fest, dass fast 20 Prozent aller Dateien für jeden Mitarbeiter zugänglich sind, was im Durchschnitt mehr als 1 von 10 sensiblen Dateien ist. Außerdem haben 77 Prozent der befragten Unternehmen 500 oder mehr Konten mit Passwörtern, die nie ihre Gültigkeit verlieren.

Weitere wichtige Erkenntnisse aus dem Bericht sind die folgenden Fakten:

  • Passworthygiene: 2/3 der Unternehmen im Gesundheitswesen haben über 500 Passwörter, die nie ihre Gültigkeit verlieren. 
  • Veraltete Daten: Im Durchschnitt sind 79 Prozent aller Daten veraltet.
  • Übernutzung: 1/10 der sensiblen Dateien sind für jeden Mitarbeiter zugänglich.

DER GRÖSSERE KONTEXT

In der Zwischenzeit hat die WHO vor gefälschten COVID-19-Impfstoffen auf dem Schwarzmarkt gewarnt, da Berichten zufolge gefälschte Impfbescheinigungen und gefälschte negative Tests zum Kauf angeboten werden.

Anfang dieses Monats veröffentlichte der Anbieter von Sicherheitstechnologien für das Zugangsmanagement, BeyondTrust, seinen „2021 Microsoft Vulnerabilities Report“ , der die wichtigsten Bedrohungen für das Microsoft-Ökosystem  identifiziert und die neueste Aufschlüsselung der Microsoft-Schwachstellen nach Kategorie und Produkt enthält.

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Um den vollständigen Artikel im englischen Original zu lesen, klicken Sie bitte HIER.


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Dies ist eine Übersetzung eines englischsprachigen Artikels von Sara Mageit, erschienen auf Healthcare IT News.

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